Schon gewusst ?
Im 19. Jahrhundert tranken die wohlhabenden Leute ihr Bier aus Krügen mit einem Deckel aus Zinn oder Silber. Einfache Leute hingegen nahmen Filze, so genannte Bierfilze. Trank man das Bier im Freien, legte man Bierfilze auf seinen Krug zum Schutz vor Ungeziefer. Aus dieser Funktion des Abdeckens stammt der Name Bierdeckel.
Diese Filze waren meist feucht und somit unhygienisch, da sie die Vermehrung von Bakterien begünstigten. Zur Wiederverwendung wurden sie von der Bedienung eingesammelt und an der Luft getrocknet.
Erst 1892 erfand Robert Sputh, den Vorläufer des heutigen Bierdeckels. Mittlerweile ist der Bierdeckel nicht nur ein saugendes Stück Papier, sondern ein wertvolles und akzeptiertes Werbemedium.